Thailand/Kambodscha 2006/2007

Mal wieder hatte es viel zu lange gedauert, fast drei Jahre war ich nicht in Asien. Dafür stand aber jetzt das sagenhafte Angkor auf dem Programm. Und natürlich … diesmal mit Kai J.

 

 

Route:

 

29.12.2005 - 30.12.2005: Flug Frankfurt – Bangkok

30.12.2005 - 02.01.2006: Bangkok

02.01.2006 - 02.01.2006: Fahrt von Bangkok nach Siem Reap

02.01.2006 - 06.01.2006: Siem Reap – Angkor

06.01.2006 - 08.01.2006: Phnom Penh

08.01.2006 - 12.01.2006: Sihanoukville

12.01.2006 - 19.01.2006: Koh Chang

19.01.2006 - 21.01.2006: Bangkok

21.01.2006 - 21.01.2006: Flug Bangkok – Frankfurt

Reisebericht:

 

 

Donnerstag, 29.12.2005 - Flug von Frankfurt nach Bangkok:

 

Nachdem wir am Vormittag noch einiges besorgt hatten, kam gegen 12.00 Uhr Alexis um uns zum Bahnhof zu fahren. Von dort nahmen wir um 14.44 Uhr den ICE nach Frankfurt. Wir waren gegen 16.00 Uhr in Frankfurt, tranken noch etwas und checkten dann erstmal ein. Dann sind wir auf dem Flughafen herumgelaufen, waren noch was essen um gegen 20.30 Uhr zum Boarden zu gehen. Es ging dann aber erst gegen 22.00 Uhr los. Es gab etwas zu essen und dann wurde geschlafen.

 

 

Freitag, 30.12.2005 - Bangkok:

 

Nach dem Schlafen gab es Frühstück und gegen 14.30 Uhr landeten wir dann in Bangkok. Da wir beide erkältet waren, was der Flug ziemlich unangenehm. Wir freuten uns daher in der Wärme schnell wieder fit zu sein. Am Flughafen wechselten wir 20 € und nahmen eines Bus, der dann auch tatsächlich an unserem Hotel hielt.

 

Wir hatten nämlich ein Schicki-Hotel, dies hatte ich Kai zu Weihnachten geschenkt, ich wollte ihm den Einstieg in Asien doch ein wenig versüßen J. Gegen 17.00 Uhr kamen wir im Dusit Thani an. Wir duschten und gingen dann über die Silom Rd. Wir wechselten Geld und tranken ein leckeres Singha J. Später waren wir was essen, gingen aber dann aber doch recht früh schlafen.

 

 

Samstag, 31.12.2005 - Bangkok:

 

Nach dem Aufstehen haben wir erstmal das reichhaltige Frühstücksbuffet genossen. Dann duschen und ab auf die Straße. Wir nahmen den Sky-Train zum Fluss. Am Grand Palace stiegen wir aus und gingen dann zu Fuß weiter zur Khao San Rd. Wir wollten dort wegen einer Fahrt nach Siem Reap fragen. Nachdem wir bei einigen Reisebüros gefragt hatten, entschlossen wir uns dann jedoch die Reise lieber selbst zu organisieren. Wir waren erst mal einen Kaffee trinken. Beim Bezahlen merkte Kai, dass sein kleiner Geldbeutel weg war. Er überlegte und meinte, dass dieser ihm entweder auf dem Boot aus der Hosentasche gefallen sei oder - da er diese nicht ordentlich verstaut hatte - wohl geklaut worden sei. Auf jeden Fall passten wir jetzt doppelt so gut auf unsere Sachen auf. Wir nahmen dann ein Tuk-Tuk in Richtung Hotel. Abends machten wir uns für den Silvester-Abend fertig. Wir entschlossen uns im Seafood-Palace essen zu gehen. Das war auch ziemlich gut, vor allem saßen wir auf einer kleinen netten Dachterrasse in einem kleinen Haus. Nach dem Essen fuhren wir mit dem Sky-Train wieder zum Fluss, um dort das Feuerwerk zu sehen. Wir holten uns ein Bierchen und tranken auf das Jahr 2006. Dann saßen wir noch in einer Bar und waren gegen 2.00 Uhr im Hotel.

 

 

Sonntag, 01.01.2006 - Bangkok:

 

Ich hatte dann doch einen dicken Kopf J. Das Frühstück im Hotel ließen wir ausfallen und schliefen etwas länger. Wir fuhren nach dem Aufstehen mit dem Sky-Train zum North-Eastern-Bus-Terminal. Dort kauften wir uns erst mal was zu essen und saßen im Park und frühstückten. Dann gingen wir zum Busterminal und schauten nach, zu welchen Zeiten die Busse nach Aranyapathret fuhren. Wir fuhren anschließend auf die Sukhumvit Rd. und später zur Silom. Dort haben wir uns dann noch Passbilder für das Visum machen lassen. Wir waren noch essen und ein Bierchen trinken und fuhren zurück ins Hotel. Dort packten wir dann schon mal unsere Sachen.

 

 

Montag, 02.01.2006 - Fahrt von Bangkok nach Siem Reap:

 

Eigentlich wollten wir früh aufstehen, was wir dann doch nicht ganz schafften, ist ja schließlich Urlaub J. Auf jeden Fall erreichten wir dann am North-Eastern-Busterminal den Bus um 12.00 Uhr Richtung Aranyapathret. Gegen 16.00 Uhr kamen wir dort an und nahmen ein Tuk-Tuk zur Grenze. Dort wurden wir dann erstmal aus Thailand "entlassen" und gingen zum Visa-Service.

 

Es ging alles recht zügig. Am Visa-Schalter lernten wir Caro und Peter kennen, mit denen wir uns ein Taxi teilen wollten. Wir ließen die Pässe stempeln und besorgten uns ein Taxi, der Preis betrug 35 USD, war für vier Leute o.k.

 

Nach ca. 2,5 Stunden machten wir eine Pause in einem kleinen Ort. Es war wahnsinnig schwül und wir hatten im Gefühl, dass alle Moskitos der Welt auf uns gewartet haben J. Kurz bevor wir wieder in den Wagen stiegen, sah ich eine fette Spinne! Ich war mir sicher, dass diese Spinne im Wagen war. Kai sagte: "Claudia, das war gerade was für Dich." Ich: "Du meinst bestimmt die Spinne im Auto." Kai: "Ja, die Spinne, die war aber außen an der Scheibe." Hm, er konnte mir ja viel erzählen, er wollte mich bestimmt nur beruhigen. Natürlich hatte ich Recht (ist bei Frauen öfter der Fall, hehe). Kurze Zeit Später also, wir fuhren schon wieder, krabbelte die Spinne quer über die Windschutzscheibe - natürlich IM AUTO!!! Den Fahrer interessierte das nicht, kein Wunder, Kambodschaner essen Spinnen ja auch! Auf einmal war sie weg. Peter, der vorne saß, meinte dann, die Spinne sei wohl an seinem Fuß gewesen. Ich dachte, oh Schreck, jetzt ist sie auf dem Weg zu mir. Stocksteif saß ich im Wagen. Ja, ich weiß, viele denken jetzt bestimmt, warum fährt sie dort hin, Spinnen sind doch normal in den Ländern. Aber ich finde sie halt eklig. Punkt J. Irgendwie verging dann aber die Zeit und wir kamen in Siem Reap an, ohne dass ich das kleine Spinnenmonster noch mal sah J. Zunächst setzten wir uns in ein Restaurant, tranken ein Bierchen und studierten die Reiseführer hinsichtlich der Unterkünfte.

 

Sorn, der Tuk-Tuk-Fahrer, der uns dann zu unserem Hotel fuhr, fragte, ob er uns am nächsten Tag zu den Tempeln fahren solle. Da er einen sympathischen Eindruck machte, sagten wir zu. Wir gingen dann vom Hotel aus auf die Barmeile eine Kleinigkeit essen und gingen dann schlafen, war ja dann doch wieder recht anstrengend gewesen, auch wegen der Spinne J.

 

 

Dienstag, 03.01.2006 - Siem Reap/Angkor:

 

Da es am Vortag doch recht spät war, schliefen wir ein wenig länger. Um 11.00 Uhr trafen wir Sorn und mussten erst mal was essen, da wir noch nicht gefrühstückt hatten. Wir nahmen daher direkt Lunch ein und fuhren anschließend los. Als erstes besorgen wir uns ein 3-Tages-Ticket für 40 $. Dann ging es endlich los.

 

Als erstes fuhren wir zum Angkor Wat. Es war eine gute Zeit für eine Besichtigung, da nicht ganz so viele Menschen dort waren und wir dann auch einige ruhige Ecken für uns hatten. Wir gingen über die lange Brücke und irgendwie ist es dann richtig beeindruckend, wenn man auf einmal tatsächlich mitten im Wat steht!

 

Als nächstes fuhren wir dann durch die Tore Angkor Thoms und erreichten als nächstes den Bayon. Dieser ist ebenfalls sehr beeindruckend.

 

Vom Bayon aus gingen wir zum Baphuon, der jedoch zu der Zeit restauriert wurde. Direkt nebenan liegen die Elefantenterrasse sowie die Terrasse des Leprakönigs.

 

Für den ersten Tag hatten wir genug gesehen, die ganzen Eindrücke galt es erst mal zu verarbeiten. Es ist einfach fantastisch!

 

Wir gingen einen Kaffee trinken und anschließend ins Hotel, duschen. Abends sind wir dann zum Psa Cha und waren essen, der Bierpreis war in Ordnung J.

 

 

Mittwoch, 04.01.2006 - Siem Reap/Angkor:

 

Wir haben es tatsächlich geschafft, um 9.00 Uhr vor dem Hotel zu sein. Sorn war bereits da, wir hatten jedoch noch nicht gefrühstückt, so dass wir zunächst in ein Restaurant gingen. Sorn wartete auf uns und konnte seiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen, schlafen bzw. dösen. Hierzu später mehr.

 

Für den heutigen Tag stand als erstes der Banteay Srei auf dem Programm. Diese Anlage liegt ziemlich weit draußen. Die Fahrt mit dem Tuk Tuk führt durch eine sehr schöne Landschaft. Der Banteay Srei ist wegen der besonders feinen Reliefs sehenswert.

 

Anschließend ging es zum Östlichen Mebon. Wir sind zu einem der Getränkestände, da wir Sorn nicht fanden. Wir saßen kaum und fanden uns von etlichen Kindern umgeben, die uns alles Mögliche verkaufen wollten. Zunächst haben wir zu allem "No" gesagt. Dann haben wir ziemlichen Blödsinn mit den Kindern erzählt. Besonders lustig wurde es, als wir kambodschanische Wörter aus dem Reiseführer zum Besten gaben. Unsere Aussprache war wohl ziemlich lustig, die Kinder haben sich kaputt gelacht über uns. Wir entschieden uns dann auch einige Postkarten zu kaufen. Nach einer Weile verabschiedeten wir uns, denn eigentlich suchten wir ja immer noch nach Sorn. Mittlerweile wussten alle Frauen von den Getränkestanden, dass wir auf der Suche nach Sorn waren und alle riefen nach ihm. Nach einer Weile kam ein verschlafener Kopf aus einer Hängematte heraus: Sorn! Wir hatten ihn wieder. Er ging halt mal wieder seiner Lieblingsbeschäftigung nach, schlafen J.

 

Als nächstes sind wir zum Ta Som gefahren, eine kleinere Ausgabe des Ta Prohm, aber sehr beschaulich. Es war irre ruhig und wunderschön dort.

 

Dann stand der Neak Penn auf dem Programm. Dieser Tempel zeichnet sich dadurch aus, dass er fast das ganze Jahr nicht zu erreichen ist, da er von Wasser umgeben ist. Es ist ebenfalls ein ruhiger und beschaulicher Ort, der zum Verweilen einlädt.

 

Dann ging es wieder zu einem grandiosen Tempel: Preah Khan. Dieser Tempel hat mich sehr fasziniert. Man geht durch einen ewig langen Gang zum Ende. Die seitlichen Gänge sind z.T. verschüttet und auch hier hat der Urwald teilweise Besitz vom Tempel genommen.

 

Anschließend fuhren wir zu dem Urwaldtempel schlechthin: Ta Prohm. Der Tempel ist gigantisch mit den riesigen Bäumen und Wurzeln, die zwischen den Gebäuden hochwachsen.

 

Von der langen Tour waren wir dann doch ziemlich platt. Wir fuhren ins Hotel und ich bin erstmal zur Massage gegangen. Dann haben wir geduscht und sind in das Restaurant gefahren, in dem wir am ersten Abend kurz saßen. Die waren ziemlich nett dort und es war gemütlich. In der Barmeile war es uns definitiv zu laut. Wir bestellten viel zu viel zu essen J. Natürlich gab es auch zur Entspannung das ein oder andere Bierchen. Dann fuhren wir mit einem Tuk Tuk ins Hotel und schliefen auch schnell ein.

 

 

Donnerstag, 05.01.2006 - Siem Reap/Angkor:

 

Mit Sorn trafen wir uns am nächsten Tag vor unserem Frühstückslokal. Von dort aus fuhren wir zunächst mal zum Westlichen Baray, ein künstlich ausgehobener See. In der Mitte befindet sich eine kleine Insel, auf der noch die Reste des Westlichen Mebon stehen. Wir fuhren mit einem Boot zu der Insel.

 

Anschließend fuhren wir zu einer Seidenfarm. Dort kauften wir dann direkt für unsere Mütter schöne Seidenschals.

 

Ich fand, dass es jetzt aber endlich mal Zeit war zu den Elefanten zu fahren. Also fuhren wir zum Phnom Bakheng. Wir sagten Sorn, dass wir hier wohl einige Zeit bleiben würden. Zunächst saßen wir ein wenig an den Getränkeständen. In unserem Reiseführer stand, dass die Elefanten tagsüber in einer Art Camp sind. So fanden wir dann einen kleinen Weg und erreichten das kleine Camp. Wir fragten und durften auch rein. Dort unterhielten wir uns ein wenig mit einem Australier, der wohl dieses Camp leitet. Die Elefanten waren gerade mit Baden beschäftigt. Ich war mal wieder hin und weg J.

 

Wir sind dann zurück und die Treppe zum Tempel hoch gegangen. Das war ziemlich anstrengend, aber oben angelangt, hat man einen grandiosen Blick über die Ebene von Angkor. Wir stiegen weiter hoch auf den Tempel und der Ausblick wurde noch besser. Wir blieben ziemlich lange oben und genossen die Ruhe und liefen über den seitlichen Weg zurück, da ich mir nicht wirklich zutraute, die Treppe nach unten zu gehen, u.a. auch wegen meiner Höhenangst J. Hoch ging gut, runter ... ne, lieber nicht. Unten angekommen, sahen wir nochmals die Elefanten, die darauf warteten, Touris hoch zum Tempel zu bringen.

 

Anschließend fuhren wir Richtung Hotel und kamen nochmals am Wat vorbei und wir waren traurig, dass es am nächsten Tag schon weiterging. Wir verabschiedeten und von Sorn und versprachen, wenn wir wieder mal in Angkor sind, nur ihn für unsere Touren zu buchen.

 

Abends gingen wir wieder in unser Lieblingsrestaurant. Wir gingen früh ins Hotel, da wir am nächsten Tag um 6.00 Uhr abgeholt werden sollten.

 

 

Freitag, 06.01.2006 - Fahrt nach Phnom Penh:

 

Um 5.00 Uhr standen wir auf, um 6.00 Uhr wurden wir vom Hotel abgeholt. Unsere Sachen hatten wir am Vorabend bereits gepackt. Wir fuhren Richtung Tonle Sap, wo wir auf das Speed-Boat stiegen. Wir gingen aufs Deck und das Boot fuhr pünktlich ab.

 

Zunächst fuhren wir gemächlich durch den Fluss. Als wir auf den See fuhren, wurde die Geschwindigkeit deutlich erhöht. Es war zunächst recht kühl, als jedoch die Sonne immer weiter aufging, wurde es nachher wieder schön warm. Als wir dann nach ca. 2 Stunden wieder in den Fluss einfuhren, wurde auch die Geschwindigkeit stark reduziert. Ich hatte - als wir auf das Boot gestiegen sind - die Tickets in Kais Tasche verstaut. Als wir die Tickets zeigen mussten, konnte ich sie nicht mehr finden. Der "Ticket-Man" sagt nur: "No ticket, pay ticket." So holte ich also 50 $ raus und ärgerte mich total. Später fanden wir dann unsere Tickets wieder und waren gespannt, ob wir unser Geld wiederbekommen würden. Es ging dann jedoch leichter als wir dachten, ein Glück, wäre echt ärgerlich gewesen.

 

In Phnom Penh angekommen, suchten wir uns ein Hotel. Zunächst konnten wir uns gar nicht entscheiden, entschlossen uns dann aber doch ein Zimmer mit Flussblick zu nehmen und stiegen im Corzyna ab, kostete zwar 30 $, war aber clean und mit schönem Ausblick.

 

Abends gingen wir gemütlich essen. Wir waren aber doch ein wenig müde und gingen dann auch recht früh wieder ins Hotel.

 

 

Samstag, 07.01.2006 - Phnom Penh:

 

Ich war früh wach und öffnete gleich die Balkontür. Der Blick auf Tonle Sap und Mekong ist wirklich schön. Wir tranken erstmal einen Kaffee/Tee und lasen noch ein wenig. Dann machten wir uns fertig und gingen frühstücken. Wir zogen los, da wir noch ein Bild von Angkor bei Sonnenuntergang kaufen wollten. Ziemlich lange liefen wir durch die Straßen Phom Penh's.

 

Wir erreichten das Malerviertel und testeten erst mal, wie hoch der Preis war und stellten schnell fest, dass kaum Preisunterschiede vorhanden waren. Wir wollten dann am späten Nachmittag wiederkommen und uns entscheiden. Wir gingen noch eine ganze Weile durch die Stadt. Dann gingen wir ins Hotel und setzten uns ein wenig auf den Balkon. Nachmittags gingen wir dann wieder los, kauften ein ca. 2 x 1 m großes Bild von Angkor, für welches wir 42 $ zahlten. Wir brachten das Bild ins Hotel, tauschten noch ein wenig Geld und gingen essen. Da es am nächsten Tag wieder früh weiterging, waren wir recht früh im Hotel.

 

 

Sonntag, 08.01.2006 - Weiterfahrt nach Sihanoukville:

 

Gegen 7.00 Uhr fuhr der Bus Richtung Süden ab. Gegen 12.30 Uhr erreichten wir Shihanoukville. Dort nahmen wir uns einen Mopedfahrer, der uns dann zum Ochheutal Beach fuhr, wo wir im Makanara Resort unterkamen. Das Zimmer kostete 12 USD und war wirklich klasse für den Preis. Die Anlage war super gepflegt und das dazu gehörende Restaurant ist auch zu empfehlen. Wir brachten erst mal unsere Wäsche weg und gingen am Nachmittag zum Strand.

 

Zum Sonnenuntergang waren wir dann in einer kleinen Bar, tranken ein Sonnenuntergangsbierchen J, gingen duschen und später am Strand lang und auf die Hauptstraße. Es war recht ruhig und wir gingen in ein Resto an der Hauptstraße. Dort aßen wir etwas und gingen dann zu dem Restaurant im Makanara um dort noch ein Bierchen zu trinken. Recht früh waren wieder im Bett.

 

 

Montag, 09.01.2006 - Sihanoukville:

 

Früh waren wir wach, gingen frühstücken und dann zum Strand.

 

Da so viele Buden am Strand stehen, hat man im Gefühl, dass es recht voll ist, geht man jedoch am Strand entlang, sieht man, dass es wirklich noch ruhig hier ist.

 

Den Tag verbrachten wir dann mit Lesen, baden, faulenzen J.

 

Abends zum Sonnenuntergang ein Bierchen, dann duschen und ins Makanara-Restaurant.

 

 

Dienstag, 10.01.2006 - Sihanoukville:

 

Nach dem Frühstück fuhren wir mal hoch in den Ort, um noch ein wenig Geld zu wechseln. Dann waren wir wieder am Strand und es folgte das allgemein übliche Beachprogramm J.

 

 

Mittwoch, 11.01.2006 - Sihanoukville:

 

Früh war ich wach und dann war es passiert. Ich hatte ziemliche Magen-Darm-Probleme. Konnte mir nicht wirklich vorstellen, wo ich mir was geholt hatte. Aber - wir Westler sind wohl doch empfindlicher als man denkt. Den Tag über verbrachten wir am Strand und ich schonte mich getränkemäßig und essensmäßig und abends hatte ich auch im Gefühl, dass es wieder besser sei. Wir waren im Restaurant essen und ziemlich schnell nach dem Essen - und ich habe extra aufgepasst - ging es mir wieder schlecht. Ich wollte schnell zum Zimmer und auf dem Weg dorthin merkte ich, dass mein Kreislauf kurz vorm Zusammenbruch war - echt ätzend. Ich konnte mich gerade noch auf den Boden legen und die Jungs von der Rezeption holten dann Kai, der noch im Restaurant geblieben war um sein Bierchen auszutrinken. Er machte sich auch totale Sorgen. Im Zimmer legte ich mich dann mit den Beinen nach oben hin und langsam aber sicher merkte ich, dass es wieder besser ging. Oh man, hier wollte ich nicht wirklich zu einem Arzt (wer weiß, wo es einen gab?). Ich bin dann irgendwann eingeschlafen.

 

 

Donnerstag, 12.01.2006 - Fahrt nach Koh Chang:

 

Bereits Mittwoch hatten wir unsere Tickets für die Rückfahrt nach Thailand gekauft. Ich hatte ja schon ein wenig Angst, die Fahrt zu überstehen, aber es ging dann ein Glück sehr gut.

 

Wir fuhren früh in den Ort, denn gegen 7.00 Uhr fuhr der Minibus Richtung Grenze los. Die Fahrt geht durch den Urwald, wo gerade eine alte Straße wieder neu gebaut wird. Außerdem mussten vier Flüsse überquert werden und es war angenehm zwischendurch immer wieder aussteigen zu können.

 

Die Ausreise aus Kambodscha und Einreise nach Thailand klappte sehr gut und am späten Nachmittag erreichten wir die Fähre nach Koh Chang. Koh Chang hat sich schon wieder wahnsinnig verändert. Wir nahmen dann erst mal ein Zimmer am Strand und wollten uns am nächsten Tag eine günstigere Unterkunft suchen.

 

 

Freitag, 13.01.2006 - Koh Chang:

 

Wir standen recht früh auf und gingen frühstücken. Dann gingen wir den Strand entlang und fragten bei diversen Unterkünften. Letztendlich bekamen wir ein ordentliches Zimmer für 1.200 Baht, welches jedoch an der Straße lag. Es war aber o.k. Wir zogen um und gingen zum Strand. Nachmittags aßen wir noch einen Salat, brachten unsere Sachen ins Zimmer und gingen zur Massage. Abends setzten wir uns gemütlich an den Strand und aßen einen großen leckeren Fisch. Vor dem Duschen war ich noch beim Schneider. Wir gingen wieder recht früh schlafen, richtig erholsam J.

 

 

Samstag, 14.01.2006 - Koh Chang:

 

Gegen 8.30 Uhr standen wir auf und gingen frühstücken. Dann holten wir unsere Strandsachen und ab zum Strand. Es war ziemlich heiß und wir waren oft im Wasser. Nachmittags waren wir was essen und dann bei der Massage J. Nach dem Duschen kurz zum Schneider und dann am Strand essen. Wieder recht früh schlafen gewesen.

 

 

Sonntag, 15.01.2006 - Koh Chang:

 

Recht früh standen wir auf, gingen frühstücken und gegen Mittag zum Strand. Dann folgte das übliche Beachprogramm. Abends lecker Fisch gegessen und früh schlafen gewesen. Die Erholung tat richtig gut!

 

 

Montag, 16.01.2006 - Koh Chang:

 

Auch heute war wieder früh aufstehen angesagt, Frühstück, beachen, abends essen. Heute lagen wir jedoch mal nicht früh im Bett, sondern waren noch ein Bierchen trinken, tja, und am nächsten Morgen …

 

 

Dienstag, 17.01.2006 - Koh Chang:

 

... hatte ich natürlich einen dicken Kopf J.

 

Ich konnte noch nicht mal frühstücken. So schlief ich dann am Strand erstmal noch ziemlich lange weiter J. Sonst handelte es sich natürlich um einen ganz normalen Beachtag.

 

Abends holte ich meine Sachen beim Schneider ab, wir gingen essen und dann schlafen.

 

 

Mittwoch, 18.01.2006 - Koh Chang:

 

Heute war unser letzter Beachtag, den wir dann auch nochmals richtig genossen haben. Abends packten wir unsere Sachen, gingen Essen und dann ins Bett.

 

 

Donnerstag, 19.01.2006 - Fahrt nach Bangkok:

 

Nach dem Frühstück fuhren wir zur Fähre, weiter mit einem Pickup nach Trat und von dort mit dem Bus nach Bangkok. Dort angekommen nahmen wir den SkyTrain und stiegen im Royal Parkview ab.

 

Das Zimmer in Bangkok kostete 2.000 Baht und war riesig groß, das Hotel hat zwar die besten Jahre schon hinter sich, das war aber egal. Nach dem Duschen fuhren wir mit dem SkyTrain zur Silom Road, gingen zu McDonald J und anschließend zum fröhlichen shoppen, den Daheimgebliebenen und uns selbst noch was mitbringen. Anschließend fielen wir müde ins Bett.

 

 

Freitag, 21.01.2006 - Bangkok:

 

An unserem letzten Tag wollten wir noch ein wenig geruhsam durch Bangkok fahren.

 

Abends waren wir nochmals im Seafood-Palace essen und ließen einen schönen Urlaub ausklingen.

 

 

Samstag, 21.01.2006 - Rückflug Bangkok - Frankfurt:

 

Nach dem Frühstück nahmen wir uns ein Taxi zum Flughafen, checkten ein und es ging zurück nach Frankfurt.

 

Leider war es schon wieder vorbei, der nächste Urlaub kommt bestimmt J.

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© Claudia Weidenbach