Myanmar 2017

Und wieder stand mal die Überlegung an, welches Land wir gerne nochmals bereisen möchten, und so entschieden wir uns für nochmals für Myanmar.

 

 

Route:

 

09.01.2017 – 10.01.2017: Flug Frankfurt – Bangkok - Yangoon

10.01.2017 – 11.01.2017: Yangoon

11.01.2017 – 14.01.2017: Mrauk U

14.01.2017 – 15.01.2017: Yangoon

15.01.2017 – 24.01.2017: Ngwe Shaung

24.01.2017 – 26.01.2017: Bago

26.01.2017 – 27.01.2017: Yangoon

27.01.2017 – 29.01.2017: Bangkok

29.01.2017 – 30.01.2017: Flug Bangkok - Frankfurt

Reisebericht:

 

Montag, 09.01.2017:

 

Früh aufgestanden und um 9.15 Uhr zum Bahnhof, heute mal mit dem Taxi nach Kölle, war so kalt und regnerisch J. Dann mit der ICE nach Frankfurt. Bei der Thai ging es flott, keine Schlange, obwohl die Maschine rappelvoll war. Um 13.45 Uhr ging es los, der Flug dauert diesmal nur 9.50 h, extremer Rückenwind, so schnell waren wir lange nicht mehr in Bangkok. Wir haben ein wenig geschlafen, aber die meiste Zeit Videos geschaut J.

 

 

Dienstag, 10.01.2017:

 

Wir landeten gegen 6.00 Uhr in Bangkok. Leider hatten wir 6 h Aufenthalt am Flughafen, nach dem langen Flug und der Zeitumstellung schon lange, aber auch wieder zu kurz, um in die Stadt zu fahren.

 

Dann ging es weiter nach Yangoon, dort angekommen, tauschten wir ein wenig Geld und fuhren mit dem Taxi in unser vorgebuchtes Hotel, das Merchant Art Boutique Hotel. Das Hotel war o.k., aber – was sich auch später heraus stellte -, die Hotelpreise waren zu diesem Zeitpunkt im Gegensatz zu anderen Ländern in Asien zu hoch.

 

Abends saßen wir noch auf der Dachterrasse mit Blick auf die Shwedagon-Pagode und genossen unseren ersten Urlaubstag beim Essen und kaltem Bier J.

 

 

Mittwoch, 11.01.2017:

 

Nach dem Frühstück fuhren wir zum Flughafen. Von Yangoon aus ging es mit dem Flieger nach Sittwe. Wir versuchten dann auch direkt ein Boot zu bekommen, da wir gerne direkt nach Mrauk U weiter fahren wollten. Am Pier angekommen verhandelten wir ein wenig und konnten dann aber auch direkt los. Das Boot sollte zunächst 100 USD kosten, wir konnten es dann noch auf 85 USD herunter handeln. Aber immer noch ein stolzer Preis, egal J.

 

Gegen 13.30 Uhr starteten wir. Die Fahrt ging zunächst über große Flußkanäle, bevor diese dann immer kleiner wurden. Später wurde es zwar kühler, aber es war trotzdem eine schöne Fahrt. Gegen 19.30 Uhr kamen wir in Mrauk U an. Mit einem Taxi fuhren wir zum Prince Hotel. Wir hatten morgens aus Yangoon telefonisch gefragt ob ein Zimmer frei ist. Als wir dann aber ankamen, war alles voll L. Aber da die Asiaten gastfreundlich und flexibel sind, wurde uns ein Zimmer hergerichtet, welches eigentlich noch nicht fertig war (es wurde gerade angebaut), aber für eine Nacht reichte es J. Wir aßen und tranken noch etwas, bevor wir uns schlafen legten.

 

 

Donnerstag, 12.01.2017:

 

Wir wachten recht früh auf und gingen frühstücken. Dann suchten wir uns ein Zimmer aus, da ziemlich viele Gäste abreisten. Wir lernten noch ein französisches Paar kennen und unterhielten uns recht lange. Sie fragten uns, ob wir am nächsten Tag einen Trip zu den Chin-Dörfern mitmachen wollten und sagten zu. Gegen 11.00 Uhr nahmen wir dann Fahrräder und fuhren den ganzen Tag durch Mrauk U zu den schönen Pagoden und Stupas. Viele Touristen sind nicht in Mrauk U, deswegen ist es auch sehr beschaulich und nicht so hektisch wie in Bagan. Wir fuhren vor dem Sonnenuntergang ins Hotel. So warm es tagsüber in der Sonne auch war, abends wurde es schnell ziemlich kalt. Die Burmesen liefen mit dicken Jacken und Mützen herum J. Abends wieder alle zusammen an den Tischen zum Dinner, das Essen war sowieso mit das Beste, sehr lecker. Wir unterhielten uns mit den anderen Gästen und lagen gegen 22.00 Uhr im Bett.

 

 

Freitag, 13.01.2017:

 

Wir stellten uns den Wecker und gingen frühstücken. Wir überlegten, wohin wir nach Mrauk U fahren wollten. Zum Ngapali Beach würden wir 16 h mit dem Bus unterwegs sein und darauf hatten wir keine Lust mehr, außerdem hatten wir uns ja 2016 versprochen, nicht mehr so lange Bustouren zu machen J. Der Flug dorthin war auch zu teuer. Also fragten wir im Hotel wegen einem Flug nach Yangoon und von dort aus würden wir dann zum Ngwe Shaun Beach fahren.

 

Gegen 8.30 Uhr ging unsere Tour los. Wir fuhren zunächst ca. 20 min. mit dem Auto und gingen auf ein Boot. Wir hatten einen netten Guide, der uns den Tag über begleitete. Die Fahrt mit dem Boot dauerte ca. 2,5 h. Der Guide und ich haben dann den Titanic-Song gesungen und der Franzose drehte sich um schrie: „I’m the King of the World“, das nennt man Völkerverständigung, hehehe. Wir legten dann bei dem ersten Chin-Dorf an, wo wir zunächst gegessen haben. Dann gingen wir ins Dorf. Besonders ist, dass die Frauen früher im Gesicht in Form eines Spinnennetzes tätowiert wurden, heute wird diese Tradition nicht mehr praktiziert, so dass nur noch die älteren Ladys die Tätowierungen „tragen“. Wir fuhren dann noch ein wenig weiter mit dem Boot und stiegen noch bei einem weiteren Dorf aus. In beiden Dörfern haben wir die Schulen besichtigt, wo wir jede Menge Spaß hatten. Die Menschen leben sehr einfach und bescheiden, aber wir wirken dabei sehr zufrieden.

 

Abends fuhren wir zurück zum Hotel. Es war ein richtig toller Tag. Im Hotel angekommen machten wir dann unseren Flug für den nächsten Tag klar, war aber auch ziemlich teuer. Außerdem buchten wir noch das Slow-Boat nach Sittwe.

 

Nach dem Duschen gab es Essen und gegen 22.00 Uhr lagen wir im Bett.

 

 

Samstag, 14.01.2017:

 

Wir stellten uns den Wecker und aßen eine Kleinigkeit, dann fuhren wir zum Boot. Gegen 7.00 Uhr legten wir ab. Richtung Sittwe geht es stromabwärts und daher dauerte die Fahrt nicht so lange, nach 4,5 h kamen wir an. Am Anfang war es total kalt und wir zogen immer mehr Sachen an. In Sittwe war es dann wieder wärmer. Dort angekommen nahmen wir uns ein Taxi und fuhren zum Flughafen. Etwas später als geplant, ging der Flieger. In Yangon angekommen nahmen wir ein Taxi und fuhren zum Hotel K, welches wir vorher ausgesucht hatten. Das Hotel kostete 70 USD, Standartpreis für ein normales Hotel in Yangon. Wir duschten und machten uns auf die Suche nach einem Bus für den nächsten Tag zum Ngwe Shaun Beach. Erst wurden wir nicht fündig, aber in einer kleinen Agentur bekamen wir ein Ticket im Mini-Bus. Allerdings sollte es schon um 5.00 Uhr losgehen, Check-In-Time 4.30 Uhr, ohoh J. Wir gingen dann noch Essen und dann ins Hotel. Ich hatte mir eine Erkältung zugelegt, war einfach abends zu kalt gewesen in Mrauk U. Nach dem Essen ins Hotel, wir mussten ja früh aufstehen.

 

 

Sonntag, 15.01.2017:

 

Wir standen um 3.30 Uhr auf, packten und gingen zum Bahnhof, dort fuhren auch einige der Busse ab. Wir lernten Anja aus Freiburg kennen, sie reiste alleine. In Ngwe Shaung angekommen, waren wir über die Preise sehr erstaunt, die Hotels waren recht teuer. Wir nahmen uns letztendlich ein Zimmer im Lux Hotel, Seaview im 1. Stock für 100 USD. Gut, wir wussten schon vorher, dass die Hotels teurer sind, aber es gab auch keine guten Walk-In-Preise, man blieb bei den normalen Preisen, obwohl die Hotels teilweise menschenleer waren.

 

Wir packten aus und legten uns an den Beach. Später Sonnenuntergangsbierchen, dann duschen und Essen. Wir bestellen viel zu viel, aber es gibt auch jeden Fall super gutes Essen, viel Seefood J.

 

 

Montag, 16.01.2017:

 

Wir schliefen recht lange und gingen frühstücken. Dann machten wir uns fertig und schauten uns ein wenig um, wir wollten nach den vier Tagen im Lux Hotel nochmal das Hotel wechseln. So gingen wir zunächst die Hotels nördlich ab und sahen einige super schöne Anlagen und einige nicht so schöne. Entscheidung ist noch nicht gefallen ;). Später legten wir uns an den Pool, Sonnenuntergangsbierchen und abends essen im Sea King (super lecker, sehr zu empfehlen).

 

 

Dienstag, 17.01.2017:

 

Wir schliefen wieder bis 8.00 Uhr und nach dem Frühstück gingen wir den Strand in südliche Richtung. Wir schauten uns einige Hotels an, fragten hier und da nach den Preisen und mussten feststellen, dass Beachfront nicht unter 150 USD zu bekommen war. Es gab zwar auch einige günstige, aber so richtig wollten uns diese nicht gefallen. Der Strand ist echt teuer, obwohl immer gesagt wird, dass es hier günstiger sei, als am Ngapali Beach. Kann ich gerade gar nicht bestätigen, aber dort waren wir ja auch lange nicht und kennen somit die aktuellen Preise nicht.

 

Abends trafen wir uns mit Anja zum Essen, wir waren wieder im Sea King ;).

 

 

Mittwoch, 18.01.2017:

 

Es folgte ein üblicher Beachtag, es war ein wenig bedeckt. Wir buchten dann noch über Agoda eine der schönen Hotelanlagen im nördlichen Strandabschnitt, das Aureum. Kostete zwar auch 117 USD die Nacht, aber die Anlage war echt klasse. Lieber ein schönes Hotel für 117 USD als eins für 60 USD, das uns nicht so recht gefällt. Und die Walk-In-Preise bzw. Normalpreise der Hotels wurden bei kurzfristiger Buchung um einiges unterschritten, lag vielleicht dann doch an den wenigen Touristen, die hier vor Ort waren.

 

Abends Sonnenuntergangsbierchen auf dem Balkon und wieder im Sea King, es war einfach zu lecker dort J.

 

 

Donnerstag, 19.01.2017:

 

Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen uns fuhren mit einem Trishaw zum Aureum Palace. Hier gab es eine Tafel, an der namentlich die Gäste begrüßt wurden, so dass unserer auch darauf stand, echt nett ;). Wir bekamen ein schickes Zimmer und legten uns an den Pool mit Blick aufs Meer. Abends mit einem Motorbike ins Dorf zum Abendessen (heute mal woanders, hehe). Später noch ein Bierchen auf der Terrasse.

 

 

Freitag, 20.01.2017:

 

Es folgte mal wieder ein üblicher Beachtag. Als wir abends essen gingen, war mir jedoch total schlecht, konnte keinen Bissen essen und musste mich übergeben, Kai fühlte sich auch nicht so wohl, aber es ging noch L. Früh lagen wir im Bett, keine Ahnung was das war.

 

 

Samstag, 21.01.2017:

 

Wir lagen faul am Pool, Frühstücken konnte ich noch nicht so recht, da ich immer noch Probleme mit dem Magen hatte, Kai war wieder fit. Nachmittags ging es dann langsam wieder besser. Abends waren wir nur kurz im Dorf und waren nochmals früh im Bett.

 

 

Sonntag, 22.01.2017:

 

Es ging uns wieder gut und wir konnten entspannt frühstücken. Später dann das übliche Beachprogramm. Abends essen gewesen, war leider nicht so gut, hätten wieder ins Sea King gehen sollen. Ohne Blödsinn, ist mit das beste Restaurant hier vor Ort. Später noch ein Bierchen im Hotel und dann noch zum Beach, Sternenhimmel mit Bierchen, fantastisch J.

 

 

Montag, 23.01.2017:

 

Nach dem Frühstück haben wir uns wieder an den Pool gelegt, da wir hier meistens alleine waren. Später ein Sunset-Bierchen im Restaurant. Wir gingen duschen und packten schon mal ein wenig. Dann wieder mit einem Motor-Bike ins Dorf und im Sea King essen. Wir verabschiedeten uns dort noch, waren wir doch quasi Stammgäste, hehe. Nachdem wir wieder im Hotel waren, packten wir den Rest unserer Sachen, denn am nächsten Morgen sollte es früh losgehen.

 

 

Dienstag, 24.01.2017:

 

Gegen 8.00 Uhr fuhren wir mit dem Bus Richtung Yangon. Gegen 13.00 Uhr kamen wir dort an. Wir kamen an dem westlich von Yangon gelegenen Busbahnhof an und bekamen ein Taxi. Eigentlich wollten wir zum nördlichen Busbahnhof, der Taxifahrer bot uns jedoch an, uns für 50.000 Kyat nach Bago zu fahren und wir sagten zu. Nach ca. zwei Stunden kamen wir dort an. Wir nahmen uns ein Zimmer im Hotel Mariner für 45 USD, eigentlich auch wieder ein wenig zu viel, aber wir hatten uns mittlerweile daran gewöhnt, ein wenig mehr für die Unterkünfte bezahlen zu müssen. Allerdings hatten wir einen schönen Ausblick auf die goldene Pagode in Bago, sah schon ziemlich schön aus. Wir ruhten uns ein wenig aus, gingen später was essen und gegen 22.00 Uhr schlafen.

 

Und, wir hatten für unsere letzte Nacht in Yangon noch das Kandawgy Palace vorgebucht J (leider habe ich zwischenzeitlich erfahren, dass das Hotel im Oktober 2017 abgebrannt ist, sehr schade L).

 

 

Mittwoch, 25.01.2017:

 

Nach dem Frühstück im Hotel fragten wir, ob man uns ein Tuk-Tuk für unsere Besichtigungstour organisieren könnte. War kein Problem, die Dame an der Rezeption fragte auf der Straße und sie übersetzte dann noch, welche Pagoden wir anschauen wollten, da der Fahrer kein englisch sprach. War aber kein Problem J.

 

Wir besichtigen dann:

 

Shwemadaw, Maha Kalyani Sima, Mia Tharlyaung, Shwetalyaung, Mahazedi, Shwegugale und die vier Buddhas von Kyaikpun.

 

Im Anschluss gingen wir etwas essen und nachdem wir nochmal im Hotel waren später noch ein Bierchen trinken. Im Hotel buchten wir noch ein Taxi für den nächsten Tag nach Yangon vor, sollte 55.000 Kyat kosten, war o.k.

 

Bago selbst ist eine typische burmesische Kleinstadt, man sieht eigentlich wenig Touristen, selbst bei unserer Besichtigungstour waren nur wenig Touristen unterwegs. Es hat uns gefallen und es war sehr entspannt.

 

 

Donnerstag, 26.01.2017:

 

Nach dem Frühstück gegen 9.00 Uhr fuhren wir Richtung Yangon.

 

Wir checkten im Kandawgy Palace Hotel ein, dieses Hotel ist bzw. war einfach nur traumhaft schön. Wir hatten eins der Zimmer direkt am See reserviert mit kleiner Terrasse. Wir legten uns ein wenig an den Pool und aßen eine Kleinigkeit im Hotel.

 

Abends dann noch mit dem Taxi in die Stadt und später noch ein Bierchen im Hotel.

 

 

Freitag, 27.01.2017:

 

Wir gingen lecker frühstücken, soviel Auswahl gibt es selten J.

 

Gegen 12.00 Uhr fuhren wir Richtung Flughafen und gingen durch die Immigration. Dann noch was trinken und um 15.00 Uhr ging der Flieger Richtung Bangkok. Dort angekommen konnten wir ohne Warteschlange direkt durch die Immigration. Draußen eine große Schlange am Taxistand, aber wir hatten Glück und wurden zu einem anderen „Stand“ gebracht, wo dann weitere Taxen hielten. Die Fahrt dauerte dann aber 1,5 Stunden. Wir checkten im Navalai River Resort ein, das Hotel hatten wir vorgebucht. Wir duschten, nahmen eine Massage, gingen was essen und shoppen J.

 

 

Samstag, 28.01.2017:

 

Wir gingen frühstücken und schauten uns ein paar Hotels am Kanal an. Später lagen wir ein wenig am Pool. Nachmittags gingen wir etwas essen und nochmal zur Massage und waren noch das ein oder andere Bierchen trinken. Wir waren spät im Bett (Ach ja, der FC hatte an diesem Tag 6:1 in Darmstadt gewonnen, per Stand heute, 15.12.2017, kann ich nur sagen, das waren geile Zeiten, aktuell haben wir nämlich nur drei Punkte L).

 

 

Sonntag, 29.01.2017:

 

Letzter Urlaubstag! Wir gingen frühstücken und nochmals zur Massage, später noch ein wenig an den Pool. Gegen Abend packten wir, gingen duschen und gegen 20.00 Uhr fuhren wir Richtung Flughafen. Bei der Thai war ziemlich voll. Gegen 0.00 Uhr ging der Flieger und ich hatte Glück, neben mir waren Plätze frei, so dass ich mich tatsächlich ein wenig hinlegen konnte.

 

 

Montag, 30.01.2017:

 

Wir landeten gegen 6.00 Uhr in Frankfurt und nahmen den ICE nach Köln, dort dann ein Taxi.

 

Und wie immer, war ein schöner Urlaub vorbei.

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© Claudia Weidenbach